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agro prax Gesellschaft für Tiermedizin und Betriebsbegleitung mbH
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"KUHINTERESSIERTEN" TIERARZT (m/w/d)

Wir bieten:

  • gezielte Einarbeitung in die kurative Rinderpraxis
  • Einarbeitung in unsere innovative Bestandsbetreuung moderner Milchviehbetriebe
  • Schwerpunkte der Ausbildung: Fütterungsgestaltung, Arbeitsorganisation, Stallbau
  • interner Know-how-Transfer im Teammeeting
  • Spezialisierung innerhalb der Fachteams
  • intensive Zusammenarbeit in einem großen, jungen, motivierten Team
  • nur jedes 5. Wochenende Rufbereitschaft - 3 Kollegen gemeinsam, nie allein
  • gute Bezahlung mit 13. Monatsgehalt
  • gute Vereinbarkeit von Familie und Beruf - Teilzeit möglich
  • flexible Wohnortwahl im großen Praxisgebiet möglich

 Wir erwarten:

  • großes Interesse an medizinischen und landwirtschaftlichen Zusammenhängen, speziell im Bereich der Milchviehhaltung
  • Neugier und Interesse an Neuem
  • Interesse und Freude an der Arbeit im Team

Bewerbungen an bewerbung@agroprax.de
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agro prax Gesellschaft für Tiermedizin und Betriebsbegleitung mbH
Werner-von-Siemens-Str. 2
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Erfahrungsberichte unserer Mitarbeiter/innen

Hier findet Ihr mehr über die Arbeit und Ausbildung bei uns:

Erfahrungsbericht Einarbeitung kurative Praxis

Mein Name ist Katrin Leopold und ich arbeite seit April 2018 als Tierärztin bei agro prax.

Vor meinem Studium habe ich eine landwirtschaftliche Ausbildung absolviert und bin auf einem Milchviehbetrieb groß geworden. Meine Eltern sind langjährige Kunden bei agro prax und schon während meiner Schulzeit hat mich die Arbeit als Tierarzt fasziniert. Kurz gesagt, der Umgang und das „Denken über Kühe“ wurde mir quasi in die Wiege gelegt.

Die kurative Ausbildung beginnt zunächst erstmal mit der Theorie. Hier wurde ich mit einem dicken Ausbildungsordner und einer umfangreichen Strategiemappe ausgestattet, welche alles rund um die Kuh thematisieren. Aber allem voran dienen sie mir als Nachschlagewerk und Ausbildungsakte. Unter anderem wurde ich auch mit einem Laptop und einem Handy ausgestattet.

Gemeinsam mit Jürgen Rothert haben wir dann die Kuh theoretisch komplett auseinandergenommen, wobei der Citratzyklus eine besondere Rolle spielt. Anschließend haben wir die häufigsten Krankheiten der Kuh besprochen und anhand von Fallbeispielen diverse Behandlungsmodelle erarbeitet.  Noch am selben Tag haben wir die Theorie in die Praxis umgewandelt und sind zu einem Milchviehbetrieb gefahren, wo wir den kompletten Untersuchungsgang an Kuh und Kalb durchgegangen sind.

Am zweiten Tag ging es richtig los und ich durfte mit einem erfahrenen Tierarzt mitfahren und kranke Tiere untersuchen und behandeln. Meine Hausaufgabe war es, über diese Fälle ein Untersuchungsprotokoll und ein Behandlungsschema auszufüllen. Dies dient dazu das Gelernte zu vertiefen und auch eine gewisse Routine in den Untersuchungsablauf zu bringen.

Häufig hat der Landwirt schon eine Diagnose oder das Problem der Kuh per Telefon geschildert, sodass der Kollege und ich im Auto vorab besprechen konnten, worauf ich bei der Untersuchung achten soll und welche Behandlung am geeignetsten ist. Mit jedem weiteren Tag konnte ich meine Fähigkeiten beim Untersuchungsgang und der Behandlung der kranken Tiere ausbauen, sodass ich in kurzer Zeit viel selber machen durfte und der Kollege mir zur Seite gestanden hat, wenn ich mal nicht weiterwusste.

Ich konnte mir einen Paten, also erfahrenen Kollegen, aussuchen, der mir gerade in der Anfangsphase mit Rat und Tat bei Seite steht, wenn ich mal allgemeine oder spezielle Fragen habe.

Innerhalb der ersten Wochen habe ich mehrere Ausbildungsmodule für die kurative Praxis durchlaufen. Diese Module finden in der Praxis statt, dauern den gesamten Tag und bestehen je nach Möglichkeiten aus Theorie und Praxis. Unter anderem gibt es die Module „Schwergeburten“, „Klauengesundheit“, „Kälberkrankheiten“, „Eutergesundheit“, „Amtliche Aufgaben“ und „Chirurgie“.

Oftmals vermischt sich alles, da sich während der kurativen Praxis draußen schon einige Fälle ergeben haben. Umso einprägsamer ist es jedoch, wenn man das Gelernte schon mal in der Praxis angewandt hat.

Aber so viel kann ich hier schon mal sagen: Man lernt hier nie aus! Ständig kommt etwas Neues hinzu und keine kranke Kuh gleicht der anderen. Umso hilfreicher ist es, dass jeden Mittwoch ein Teammeeting stattfindet, bei dem ein reger Erfahrungsaustausch stattfindet und wo man auch seine Highlights der Woche loswerden oder ein Problem ansprechen kann, zu dem man keine Lösung findet.

Erfahrungsbericht Einarbeitung in die Bestandsbetreuung

Mein Name ist Hanna Alves und ich arbeite seit Mai 2015 als Tierärztin bei agro prax.

Während des praktischen Jahres habe ich hier ein sechswöchiges Praktikum absolviert. Mir wurde schnell klar, dass ich in dieser Praxis arbeiten möchte. Ein Grund dafür war die gut strukturierte und sehr umfangreiche Einarbeitung.

Nachdem die kurative Ausbildung abgeschlossen war und auch die Trächtigkeitsuntersuchungen alltägliche Routine waren, begann der zweite große Ausbildungsblock – die Einarbeitung in die Bestandsbetreuung, die wir auch Routineausbildung nennen -  über deren Verlauf ich im Folgenden berichten möchte:

Dieser sehr umfangreiche Teil der Ausbildung umfasst sämtliche Facetten unserer alltäglichen "Routine-Arbeit" auf den Betrieben.

Die Routineausbildung besteht aus Theorie und Praxisabschnitten, die über ungefähr ein Jahr verteilt stattfinden.

In den Theorieabschnitten, die in Gruppen von 3-4 Leuten etwa alle drei Wochen stattfinden, haben wir Grundlagen der Bereiche Fütterung, Umwelt, Fruchtbarkeit und Arbeitsorganisation durchgesprochen.

Beginnend von Themen wie Futtermittelkunde, ging es dann über die Futtermittel- und Rationsbewertung bis hin zur praktischen Arbeit mit unserem Fütterungsprogramm. Hier haben wir anhand von Fallbespielen geübt Rationen für Milchkühe in bestimmten Laktationsstadien zu erstellen.

Im weiteren Verlauf lernten wir bestimmte Signale in der Herde zu interpretieren und Rationen dementsprechend anzupassen. Auch die Auswertung der Milchkontrollen gehörte dazu.

Das Thema Umwelt wurde ebenfalls intensiv besprochen und mit vielen Fotos aus der Praxis untermauert.

Nach jeder Theorie-Session gab es „Hausaufgaben“ in Form von MLP-Auswertungen, Rationen, die man nach bestimmten Kriterien erstellen sollte oder Fallbeispiele aus der Praxis, in denen man bestehende Rationen an bestimmte Problematiken anpassen sollte. Dies bot eine gute Möglichkeit das Gelernte zu vertiefen, um somit Zusammenhänge noch besser zu verstehen.

Natürlich reichte diese allein theoretische Ausbildung nicht aus: vertieft wurde das Ganze in praktischen Teilen, in denen man bei Routinebesuchen erfahrener Kollegen mitgefahren ist. Hier war es spannend das Gelernte in der Praxis zu erleben, Ursachen für bestimmte Probleme zu finden und gemeinsam mit dem Landwirt Lösungsansätze zu erarbeiten.

Und dann ging es irgendwann los, dass man die ersten Routinebesuche alleine gefahren ist. Hier erging es mir zunächst wie nach dem Studium: man hatte das Gefühl ein riesen Pensum gelernt zu haben, aber fühlte sich dennoch unsicher. Dem wurde jedoch schnell Abhilfe geschaffen, indem Betriebsbesuche mit Kollegen vor- und vor allem nachbereitet wurden. Dies gab einem mehr und mehr Sicherheit in der alltäglichen Routinearbeit auf den Betrieben.

Die Routineausbildung hat in meinen Augen den Grundstein für eine sichere und nachhaltige Arbeit auf den Betrieben gelegt, den Blick für Umwelt und Tiere geschärft und Wissen vermittelt, wie man in bestimmten Situationen agieren sollte. Dennoch steht man immer wieder vor Problemen, deren Ursachen man alleine nicht findet. In solchen Situationen ist es aber eine große Hilfe sich mit den anderen Kollegen austauschen zu können und so gemeinsam Lösungsansätze zu erarbeiten.

Mutterschaft und Arbeit bei agroprax

Ich bin Maria, 38 Jahre alt und arbeite aufgrund meiner 3 Kinder seit 2014 in Teilzeit als Tierärztin bei agro prax.

Teilzeit heißt hier, volle Tage, aber keine volle Woche zu arbeiten. Mir gefällt dieses Modell besser als die sonst gängige Halbtagsarbeit, da man sich an dem jeweiligen Tag voll auf die Aufgaben des Tages konzentrieren kann, sprich den Job oder die Kinder und nicht ständig an den jeweils anderen Aufgabenteil des Tages denken muss (pünktliches Abholen der Kinder vom Kindergarten, Mittagessen oder eben liegengebliebene Kundentelefonate, Proben etc. vom Vormittag).

Natürlich gehört zu dieser Form der Teilzeitarbeit auch die Mithilfe vom Partner und fähigen/flexiblen Betreuungskräften sowie das Verständnis der Chefs und Kollegen für eventuelle Engpässe z.B. durch Krankheit der Kinder und Urlaubszeiten der Betreuungseinrichtungen.

Aber ich glaube, die „Reprozahlen in unserer Praxis“, 4 Tierärztinnen und zwei Agrawissenschaftlerinnen mit insgesamt 13 Kleinkindern und aktuell eine schwangere Kollegin, sprechen für eine erfolgreiche Zusammenarbeit des gesamten Teams auch in diesem Bereich.

Hanna Strodthoff-Schneider
Tierärztin
Rainer van Aerssen
Tierarzt
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